Winterversand

Der Versand von Tieren stellt ganz besondere Herausforderungen sowohl an den Versender, wie auch den Empfänger. Vor allem muss uns bewußt sein, dass es sich bei den "Waren" um Lebewesen handelt, denen wir gegenüber verantwortlich sind. Dazu möchten wir uns noch an den Grundsätzen des Tierschutzes orientieren. Deshalb sind wir beim Versand von Tieren bei grenzwertigen Temperaturen vorsichtiger als viele andere.

Ein paar Infos zu uns und dem Winterversand:

- Wir versenden bereits seit vielen Jahren Tiere zu allen Jahreszeiten. Die Anzahl der Sendungen, die wir verschickt haben, ist fünfstellig. Damit haben wir umfangreiche Erfahrungen sammeln können und kennen die Grenzwerte für jede Tierart sehr genau. Da dieser Grenzwert für jede Tierart etwas anders ist, haben wir diesen in die Produktbeschreibung der jeweiligen Tierart geschrieben. Natürlich entscheidet bei einer Bestellung die jeweilige empfindlichste Art über den Zeitpunkt der Versendung,.

- wir haben viel Geld in die Hand genommen und uns ein spezielles Messgerät gekauft, mit dem man den Temperaturverlauf in einer geschlossenen Styrobox messen kann. Die gespeicherten Daten können danach ausgewertet werden. Damit haben wir Pakete quer durch Deutschland geschickt, um zu ermitteln, was in der Box passiert. Sowohl mit Heatpack, als auch ohne. Eine der Auswertungen finden Sie in unseren Versandinformationen.

- wir sind ganz bestimmt nicht scharf darauf, die Tiere länger als unbedingt notwendig versorgen zu müssen. Der Versand wird also frühestmöglich erfolgen, aber eben das Tierwohl an erster Stelle!

- Die Pakete werden bei uns vom Tierkurier und von DHL am Spätnachmittag abgeholt. Der Tierkurier stellt am nächsten Tag am Vormittag zu. Bei Versand mit DHL kann der Transport bis zu 3 Tage dauern. Wegen der langen Transportzeit bei DHL kann die Sendung viel stärker auskühlen. Deshalb müssen die Temperaturen dafür etwas höher sein und drei Tage in Folge andauern.

Da es bei Bestellungen mit der Versandart DHL in den letzten Jahren oftmals zu extremen Wartezeiten gekommen ist, und weil die Tiere bei einem längeren Transport viel zu sehr leiden, haben wir uns dazu entschlossen, in den kalten Monaten zumindet die empfindlichen Tiere nur noch per Tierkurier zu versenden.

Die Sendungen sind nachts auf der Straße! Also schreiben Sie uns bitte nicht bei den ersten warmen Sonnenstrahlen, dass es doch sooo warm ist und wir doch die Tiere endlich schicken sollten. Es sind allein die NACHTTEMPERATUREN, die darüber entscheiden.  

- Der Link zur Wetterkarte, nach der wir uns richten:   Wetterkarte

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Oft gestellte Fragen

Wir hatten jetzt eine warme Nacht. Warum haben Sie nicht versendet?

Ein Grund dafür kann sein, dass das Tierschutzgesetz einen Karenztag zur Lösung eventueller Zustellprobleme verlangt. Deshalb muss der Tag nach dem geplanten Zustelltag auch immer ein Arbeitstag sein. Das kann in Wochen mit Feiertagen zu Verzögerungen führen. Das ist auch der Grund dafür, warum wir nur von Montag bis Mittwoch versenden können.

Wir haben vor ein paar Tagen von einem anderen Anbieter eine Sendung mit Tieren bekommen. Alles war gut. Warum versenden Sie nicht?

- Reden Sie wirklich von der exakt gleichen Tierart? Für jede Tierart gibt es eine andere Grenztemperatur, bis zu der wir versenden können. Der Unterschied zwischen robusten und empfindlichen Arten beträgt nach unseren Erfahrungen mindestens 5°C.

- Sind die Bedingungen auf dem Transportweg wirklich vergleichbar? Gleiches Temperaturniveau? Gleiche Wegstrecke? Gleiche Zeit, in der die Sendungen auf der Straße sind? Wir schauen uns täglich die Wetterkarte an. Oftmals unterteilt sich selbst Deutschland in sehr unterschiedliche Temperaturzonen (wieviel mehr Europa). So kann es durchaus sein, das jemand aus Norddeutschland zu Ihnen versenden kann, während ein Versand aus Süddeutschland nicht möglich ist. Auch bei uns kommt es vor, dass wir ganz selektiv nur in bestimmte Postleitzahlgebiete versenden - eben dorthin, wo die Temperaturen passen.

Diese Woche soll es bei uns warm werden. Bekomme ich dann meine Tiere?

- Gewöhnlich denkt der Schreiber dabei an die Temperaturen, die er in den Nachrichten hört. Das sind Tagtemperaturen, aber die bringen nichts für den Versand. Siehe oben

- Bitte beachten Sie auch, dass nicht jede Tierart gleich robust ist. Es gibt Arten, die wir bereits ab 2-3° C versenden können, andere benötigen dagegen wenigstens 7-8° C. Wieder andere liegen irgendwo dazwischen. Natürlich richten wir uns dann nach dem empfindlichsten Tier innerhalb einer Bestellung. Die benötigten Temperaturen sind in der Tierbeschreibung zu finden.

- Je nach dem, wie lange eine Kälteperiode dauert, stehen bei uns mehr oder weniger Bestellungen auf Halde. Mit großer Wahrscheinlichkeit können wir diese nicht an einem Tag abarbeiten. Es ist wohl die größte Selbstverständlichkeit, dass zuerst die an der Reihe sind, die am längsten warten. Und da in einer solchen Situation die gesamte Mannschaft nicht nur am Tag damit beschäftigt ist, Pakete zu packen, wird wohl kaum die Zeit sein, Mails nach der Lieferzeit zu beantworten. Bitte haben Sie Verständis dafür. Wir melden uns, sobald Sie an der Reihe sind.

Lohnt sich für mich der Versand mit Tierkurier?

In jedem Fall lohnt er sich für die Tiere. Und Sie als Halter haben zusätzlich besonders im Winter den Vorteil, dass die Wartezeit nicht so lang ist. Der Unterschied liegt in der Laufzeit der Sendungen begründet. Der Tierkurier garantiert eine Laufzeit von einer Nacht! Damit ist das Problem der Temperaturen besser beherrschbar, da man die Zeit sicher abgrenzen kann. Anders bei Versand mit DHL. Diese können aus verständlichen Gründen die Laufzeit nicht garantieren. Zwar kommen die meistgen Sendungen im Laufe eines Tages an, viele aber auch nicht. Immerhin sind es so viele (zwischen 30% und 40%), dass es sowohl gegenüber den Tieren, als auch gegenüber den Kunden unverantwortlich wäre, nur eine Nacht zu betrachten. Deshalb betrachten wir für den Versand mit Standardpaket die folgenden drei Nächte und Tage.

Ein Upgrade auf Tierkurier ist jederzeit sehr einfach möglich. Sprechen Sie uns an.

Hier die Auswertung der Sendungen, die wir im Februar 2017 mit DHL versendet haben:

Gesamt: 86 Sendungen. Davon benötigten

1 Tag: 53 (61,63%)

2 Tage: 27 (31,40%)

3 Tage: 3 (3,49 %)

5 Tage: 1 (1,16%)

9 Tage: 1 (1,16%)

16 Tage: 1 (1,16%)